Discography - Alexandra Oehler

 

Alexandra Oehler ... 

Biografie

"Alexandra Oehler interpretiert Carreños Werke auf höchstem Niveau, mit Hingabe und einer exzellenten Technik. Nur wer diese Musik so gut beherrscht, kann ihr die Leichtigkeit und den Flair verleihen, der ihren ganzen Charme ausmacht."
(Alain Steffen, Januar 2014)

 

Alexandra Oehler erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht und setzte ihre Ausbildung an der Spezialschule für Musik in Halle/Saale fort. 1987 begann sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig, zunächst bei Prof. Dr. Herbert Sahling und ab 1990 bei Prof. Ulrich Urban. Sie war Meisterklassenstipendiatin des Freistaates Sachsen und legte 1996 das Examen ab. Meisterkurse u.a. bei Paul Badura und Bernard Ringeissen ergänzten ihre Ausbildung.

 

Bei nationalen und internationalen Wettbewerben erzielte sie Preise und Diplome, so wurde sie u.a. Preisträgerin beim Internationalen Franz-Liszt Wettbewerb in Weimar und beim Internationalen Bedřich-Smetana Wettbewerb in Hradec Králové (Tschechien).

 

Bereits 1988 folgte die Künstlerin Einladungen zu Konzerten ins Ausland, so zum Budapester Frühlingsfestival. Seit 1992 schlossen sich zahlreiche Debüts im In- und Ausland an, wie im Leipziger Gewandhaus, im Beethovenhaus Bonn oder in der Frauenkirche Dresden. Konzertreisen führten sie mehrfach nach Nordamerika (Boston, San Francisco, Los Angeles), nach Manila (Cultural Center of the Philippines), nach Mexiko (Teatro de la Ciudad de Mexico), nach Chile (Teatro de la Universidad, Santiago) oder nach Südafrika (Kapstadt, City Hall). Zudem war sie zu Gast in wichtigen europäischen Kulturzentren wie in London, Rom, Barcelona, Bratislava und Budapest.

 

Alexandra Oehler war Gast bei vielen renommierten Festivals, z.B. beim Schleswig-Holstein-Musik Festival, MDR Musiksommer, Heidelberger Frühling, bei den Mendelssohn Festtagen Leipzig, beim Italienischen Musikfestival Tropea, Cervo Musikfestival Ligurien oder beim Frühlingsfestival im Bundesstaat Maine (USA).

 

Zu ihren bisherigen Kammermusikpartnern zählen die Geiger Stefan Arzberger (Leipziger Streichquartett) und Gunnar Harms (Leipziger Gewandhausorchester), der französische Cellist Nicolas Defranoux und der aus Finnland stammende Cellist Panu Sundquist oder die Sopranistin Simone Kermes.

 

Zudem begleitete Alexandra Oehler den Leipziger Thomanerchor unter der Leitung von Georg Christoph Biller mehrfach als Pianistin auf Konzertreisen.

 

Zahlreiche CD-Einspielungen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen dokumentieren ihr Können, darunter auch eine CD-Einspielung der Partiten von Johann Sebastian Bach (Ars Musici). Als Pianistin hat sie sich in ihren Einspielungen und Konzerten über das gängige Repertoire hinaus Verdienste um die Aufführung zu Unrecht vernachlässigter Werke erworben. Mehrere Weltersteinspielungen ausgewählter Werke von Teresa Carreño, Joseph Martin Kraus, Edward Alexander MacDowell, Eugen D'Albert (Ars Musici), Ferdinand Ries, Ignaz Brüll oder Fritz von Bose (cpo) rückten durch sie ins Licht der Öffentlichkeit.

Ihre jüngste CD ist ebenfalls eine Weltersteinspielung der frühen Klavierwerke der venezolanischen Pianistin und Komponistin Teresa Carreño (Grand Piano bei Naxos), die bis hin zu Carreños Geburtsstadt in Caracas (Venezuela) derzeit für Aufsehen sorgt.

Für diese Einspielung erhielt Alexandra Oehler im Januar 2014 den Pizzicato SuperSonic Award.

 

Alexandra Oehler wurde mit ihrer Biografie im Lexikon "PianistenProfile" von Ingo Harden und Gregor Willmes aufgenommen, das 2008 bei Bärenreiter erschienen ist und bedeutende Pianisten weltweit dokumentiert.
"In ihrer Gesamtwirkung ist ihr Spiel vielleicht am ehesten den unaufdringlich-harmonischen frühen Aufnahmen András Schiffs nahe", heißt es darin.

In Alain Steffens Buch "Bitte fragen Sie – Interviews mit Musikern", dessen zweiter Band im Mai 2014 (Rombach Verlag KG) erscheinen wird, ist Alexandra Oehler ein umfassendes Interview gewidmet.

 

Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet Alexandra Oehler beim Thomanerchor Leipzig und ist Dozentin für Klavier an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig.

Von 2012 bis 2014 leitet sie die Pianistenschule für Kinder und Jugendliche in Leipzig.
Seit Oktober 2014 obliegt Alexandra Oehler die Leitung der Bachakademie Leipzig.